Meldung aus der kolumbianischen Versenkung

Nach laengerer straeflicher Vernachlaessigung melde ich mich in meiner letzten Reisewoche noch einmal zurueck. Naechste Woche geht es (schon?) zurueck nach Berlin, wo ich dann endlich in Ruhe die Berge von Fotos und Notizen sichten werde, die ich in den letzten Wochen und Monaten hier gemacht habe.  „Meldung aus der kolumbianischen Versenkung“ weiterlesen

Ein kleiner Kulturschock und viele Wiedersehen

Nun bin ich schon seit einer Woche zurück in Panama, wo ich zuletzt letzten November verbracht habe. Die ersten Tage waren neben vielen schönen Momenten in vertrauten Bahnen mit vertrauten Menschen dominiert von dem krassen Unterschied zwischen Kuba und Panama. Auf der einen Seite Kuba: ein Monat der relativen Informations- und Konsumisolation, wo gefühlt alles Propaganda oder Gerücht ist und Werbetafeln in den meisten Fällen nur die Errungenschaften des Sozialismus bzw. „der Revolution“ anpreisen. Auf der anderen Seite das vor Wirtschaftswachstum strotzende Panama mit seinem alles dominierenden Konsumismus und der gleichzeitig immer präsenten Ungleichheit. Nach zwei Tagen in Panama-Stadt, wo ich mich u.a. mit einer SIM-Karte versorgte, fuhr ich Donnerstagmorgen mit dem Bus nach Volcán. Hier war die letzte Woche geprägt von den Vorbereitungen für den zweiten Nationalfeiertag (der erste ist der 3. November – die Trennung von Großkolumbien), an dem die Unabhängigkeit von Spanien mit einer langen Parade von Spielmannszügen von Schulen und privaten Gruppen aus dem ganzen Land zelebriert wird. „Ein kleiner Kulturschock und viele Wiedersehen“ weiterlesen

Letzte Male oder „Hasta la vista, Cuba“

Die letzten Tage in Kuba sind wie im Flug vergangen. Auf Anraten der Familie, wo ich lebe (und dem Touri-Guide, der bei uns im Haus wohnt und immer zum Waschen und/oder Kaffeetrinken runterkommt), machte ich noch zwei Reisen. Die erste richtig touristisch – 4 Städte in 2 Tagen, inklusive Essen im Yachthafen und Übernachtung im fancy Hotel bzw. Bungalow-Komplex mit anderen Ausländern. Die zweite war eine Eintags-Tour wieder in die Tabakprovinz Pinar del Rio, wo ich schon mit Eva und Papa war. Es begleitete mich die komplette „Gastfamilie“.

Nachdem mich das baldige Ende meines Kuba-Aufenthaltes zunächst erschreckt hatte, wuchs die Vorfreude auf meine „zweite Heimat“ Panama mit der Zeit immer mehr. Dienstagmorgen bin ich gelandet, habe mich abends mit meiner Gastschwester Vanessa getroffen und einen langen Erzählabend auf ihrem Balkon mit Blick auf die Skyline verbracht. Donnerstag bin ich dann in „meine“ Provinz Chiriquí und dort direkt nach Volcán gefahren, wo ich 2003 die Schule besucht und immernoch die meisten Bekannten habe. „Letzte Male oder „Hasta la vista, Cuba““ weiterlesen